Welche Vorschriften gelten in den Niederlanden für das Bootfahren?

Wenn Sie aufs Wasser gehen, gelten natürlich eine Reihe von Regeln für den Bootsverkehr. Es ist gut, diese zu kennen, bevor Sie mit Ihrem Boot losfahren. In diesem Blog stellen wir Ihnen einige der wichtigsten vor.

Kennen Sie die Segelregeln

Auch wenn Sie in einem kleinen Boot segeln und keinen Bootsführerschein haben, können Sie sich den Bootsregeln nicht entziehen. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie sie kennen. Auch wenn Sie auf dem Wasser nicht nach ihnen gefragt werden, kann mangelndes Wissen zu Problemen führen. Vermeiden Sie daher Unfälle und Schäden an Ihrem Boot. Übrigens finden Sie online verschiedene Kurse, die Ihnen das Auswendiglernen der Segelregeln erleichtern. Wir stellen einige von ihnen vor.

Segel auf der rechten Seite

Vielleicht eine der wichtigsten Regeln beim Bootfahren: Fahren Sie immer rechts, genau wie auf der Straße. Natürlich können Sie im Wasser keine Markierungen sehen, aber wenn Sie nicht die richtige Richtung einhalten, erhöhen Sie das Risiko einer Kollision. Auf dem Wasser erlauben Ihnen die Regeln, nach links auszuweichen, aber Sie sollten sich so weit wie möglich an Steuerbord-Lee halten; die Bezeichnung für die rechte Seite unter Bootsfahrern.

Halten Sie die Mitte frei

Wenn Sie gerade erst mit dem Segeln anfangen, ist es gut, in kleinen Kanälen, Gälen oder Grachten zu beginnen. Sobald Sie jedoch größere Gewässer befahren, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie auf große Schiffe treffen. Diese können Sie nicht so gut sehen und sind viel weniger manövrierfähig. Deshalb ist es gut zu wissen, dass Sie die Mitte der Fahrrinne immer so weit wie möglich von großen Schiffen freihalten sollten. Auf diese Weise geben Sie ihnen genügend Platz zum Passieren. Mitten in der großen Fahrrinne zu treiben oder dort Ihren Anker zu werfen, kommt also nicht in Frage. In kleineren Wasserstraßen ist es strengstens verboten und kommt nicht in Frage.

Vorrang auf dem Wasser

Achten Sie auch auf die Vorfahrtsregeln auf dem Wasser, denn sie unterscheiden sich von den Regeln, die Sie von der Straße gewohnt sind. Zeigen Sie z.B. deutlich, welchen Kurs Sie nehmen, und geben Sie der Berufsschifffahrt immer Vorfahrt. Dabei ist es wichtig, sich gegenseitig Platz zu lassen. Nicht jedes Boot ist leicht zu steuern. Denken Sie immer daran, dass Sie das Wasser mit vielen verschiedenen Skippern teilen. Auch wenn Sie zum Vergnügen segeln, sollten Sie es nicht zu weit treiben.

Trinken

Es ist zum Beispiel verlockend, beim Bootfahren mit Freunden einen Drink zu nehmen. Allerdings gibt es hier, genau wie im Straßenverkehr, eine Grenze. Wenn Sie mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, können Sie mit einem Bußgeld belegt werden. Und wenn Sie bei einem Drink die Aussicht genießen wollen, sollten Sie Ihr Boot nicht an jeder Stelle ankern. Vor allem an Brücken und Schleusen sollten Sie dies nicht tun. Denn hier sollen Sie weiterfahren, um eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten.

Freiwilliger Kurs

Schließlich ist es natürlich immer wichtig, darauf zu achten, ob Sie mit einem bestimmten Boot fahren dürfen. Um beispielsweise mit einem Boot zu segeln, das länger als 15 Meter ist oder schneller als 20 Kilometer pro Stunde fahren kann, benötigen Sie einen Bootsführerschein. Wir von Rettungsmeister empfehlen übrigens immer, freiwillig einen Bootsführerkurs zu besuchen oder ein Zertifikat zu erwerben, auch wenn dies nicht immer gesetzlich vorgeschrieben ist. Auf diese Weise werden Sie immer besser über die Segelregeln informiert sein. Bei Fragen zum sicheren Segeln können Sie sich natürlich jederzeit an uns wenden.